Mehr privates von mir:

Als Kind habe ich gerne mit Legosteinen gespielt.

 

Mit 10 Jahren bekam ich zu Weihnachten einen Philips-Elektronik-Baukasten, der die Legosteine nach und nach verdrängt hat. Die Legosteine waren jetzt komplizierter, dafür war das, was man dabei heraus bekommen konnte, auch wesentlich interessanter. Aber mit nur drei Transistoren waren die Möglichkeiten doch ziemlich eingeschränkt, so dass ich den Baukasten allmählich zuerst um mehr Transistoren und dann um ICs erweitert habe, zunächst um Analog-ICs, speziell Operationsverstärker, dann um CMOS-Digital-ICs, was dann auch immer größere Ausmaße annahm und zu beträchtlichen selbstgelöteten Schaltungen führte.

 

Dann kamen die ersten Heimcomputer auf den Markt. Mein erster war ein CMOS-Prozessor von RCA mit 8 kB RAM, den man nur in Maschinencode programmieren konnte, was auf die Dauer zu nervtötend war. Sein Nachfolger war ein Sinclair ZX81 mit 64 kB-RAM-Aufsteckmodul. Jetzt löste nach und nach das Programmieren in Basic das Löten von Schaltungen ab. Die Legosteine waren bunter und einfacher geworden, dafür war das, was man damit bauen konnte, wesentlich schöner, schneller und einfacher zu bauen! Dann wurde der ZX81 durch einen CP/M-Rechner ersetzt. Immer noch 64 kB, auch Zilog Z80-Prozessor, aber statt mühsam auf Kasettenrekorder wurde jetzt zünftig auf 360 kB-5 ¼ Zoll-Disketten gespeichert und es gab jetzt auch die ersten vernünftigen Anwendungsprogramme: eine WordStar-ähnliche Textverarbeitung und eine Visicalc-ähnliche Tabellenkalkulation und programmiert wurde jetzt in Turbo-Pascal oder dBase II.

 

Es kam als nächstes ein Commodore PC20 mit 10 GB Festplatte, 640 kB RAM und Hercules-Grafikkarte. Was für ein Fortschritt! Zunächst war noch Programmierung meine Hauptbeschäftigung: Makros und  diverse Batch-Dateien, in GWBasic und Turbo-Pascal. Dann kam ich mit Netzwerktechnologie in Kontakt. Die Legosteine waren wieder komplizierter geworden, aber die Ergebnisse auch überzeugender: bei 160 ms schnellen Festplatten konnte man über Koax-Kabel und das Netzwerk schneller booten als von Platte! Die Experimentiererei im Netzwerk hat dann die Programmiererei fast völlig verdrängt. Eine funktionierende netzwerkweite Zusammenarbeit zu erreichen ist auch viel erfüllender als ein hübsches Progrämmchen. 1997 kam bei mir das ganz große Netzwerk dazu, das Internet, von dessen Vorzügen ich restlos überzeugt bin.

 

Obgleich es folgendes Zitat gibt:

 

We've all heard that a million monkeys banging on a million typewriters will eventually reproduce the entire works of Shakespeare. Now, thanks to the Internet, we know this is not true.

 

entspricht meine Einstellung zum Internet eher:

 

Während man eine einzelne Biene durchaus als „dumm“ bezeichnen könnte, ist das Netzwerk aller Bienen eines Volkes doch zu erstaunlich „intelligenten“ Leistungen fähig. Einen ähnlichen Effekt erwarte ich vom Internet.

 

Wenn ich meine EDV-Tätigkeit zusammenfassen soll: im Grunde genommen spiele ich heute immer noch mit Legos  ;-)

 

Und was ist aus meinem Physik-Studium geworden?

 

Es hat mir eine Denkweise hinterlassen, die ich sehr schätze:

 

Logarithmisches Denken:

Alle unsere Sinne arbeiten logarithmisch. Sonst würde man ein leichtes Streicheln nicht fühlen und eine Ohrfeige würde den Kopf abreißen. Die Lautstärke und Erdbeben werden konsequenterweise auch schon in logarithmischen Einheiten gemessen.

 

Mit Logarithmen verbunden ist auch das Schätzen: beim Schätzen kommt es meist nur auf die richtige Zehnerpotenz an. Einer meiner Physikprofessoren meinte in einer Vorlesung: "Das Wenigste, was man von einem Physiker erwarten kann, ist, dass er gut schätzen kann." Raten Sie 'mal, was sich in meinem Kopf abspielt, wenn ich vor einem Aquarium voll mit Erbsen stehe oder ein Foto von einem See voll mit Baumstämmen sehe!

 

Die Physik beschäftigt sich mit sehr kleinen Zahlen bis hin zu sehr großen Zahlen, bei Entfernungen etwa reicht der Bereich von intergalaktischen Entfernungen bis zu subatomaren, umfasst also mehr als 30 Zehnerpotenzen. Der gewohnte Umgang mit sehr vielen Dimensionen führt allerdings manchmal zu missverständlichen Reaktionen, etwa als das russische U-Boot mit Mann und Maus untergegangen ist, war meine Antwort auf die Frage „ist das nicht schlimm?“ – „na ja, bei 6 Milliarden von uns, käme es selbst auf 100 Millionen noch nicht ernsthaft drauf an...“

 

Während des Studiums habe ich schon sehr viel Zeit am Rechner verbracht, so dass mein Interesse nach Abschluss meines Studiums 1986 an Rechnern größer war als an der Physik. Inzwischen gibt es kaum noch Posten für Physiker, so dass man sich unter Physikern folgenden denkwürdigen Witz erzählt:

 

Wie viele Physiker braucht man um eine defekte Glühbirne auszutauschen?

Natürlich nur einen, aber 400 haben sich beworben!

 

Tja, was bleibt noch von mir zu ergänzen: ich habe und schätze Humor (siehe: Sprüche), neige zum Tragen von schwarzen Halbschuhen, finde Schlips und Jackett weder angenehm noch praktisch, bin sehr zielstrebig und dabei äußerst geduldig und ausgesprochen improvisationsfreudig, spreche fließend plattdeutsch, ziemlich gut englisch und noch ganz brauchbar spanisch, reise und fotografiere gern. Bisher war ich in fast allen Ländern im Dreieck Finnland – Island – Marokko, in allen Ländern im Dreieck Südspitze Südamerikas – Brasilien – Ecuador, in Guatemala, Kenia und Pakistan, wobei ich auch besonders die jeweiligen kulinarischen Spezialitäten gern probiert habe. Zweimal (1980 in Norwegen und 1983 in Island) hatte ich bisher die Gelegenheit, Walfleisch zu probieren und ich ärgere mich heute noch, dass ich es nicht versucht habe! Mein nächstes Ziel ist Myanmar (ehemals Burma) und dann Namibia.

 

Ich hoffe, Sie haben jetzt ein umfassendes Bild von mir und wenn dieses Bild in Ihre Firma passt, freue ich mich auf eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch!                    Heinz@Riebesehl.de


Links:

Nachfolgend ein paar Links aus meinem Favoriten-Ordner zu Seiten, die ich ganz interessant finde. Aber zuvor:

 

Things Our Lawyers Make Us Say:

 

Ich bin für den Inhalt der verlinkten Seiten in keinster Weise verantwortlich und überprüfe die Links auch nicht regelmäßig! Der Aufruf der Links erfolgt also ausschließlich auf eigene Verantwortung oder so... [Tausend Juristen auf dem Meeresgrund – Was ist das? – Ein guter Anfang!]

 

Oder aber politisch korrekt:

 

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg (Aktenzeichen: 313 O 85 / 98) entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

 

Da ich wohl unverkennbar etliche Links auf meinen Seiten anbiete, distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen auf den gelinkten Seiten angebotenen Inhalten und mache mich den dortigen Inhalt nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf meiner Homepage ausgebrachten Links.

 

Herzlichen Dank an Thilo Brandt für diesen korrekten Text!

 

Rubrik Humor:

Bastard Operator from Hell – englische Version.

Bastard Assistant from Hell – deutsche Version.

Cramsession’s Cartoon of the day – englisch.

Dieter Brügmann

INTERNET-RATGEBER FÜR INGENIEURE

Tetsche - Neues aus Kalau

 

Rubrik EDV:

Tech Republic – englisch.

Die NT-Toolbox – englisch.

SysInternals – englisch.

System-Tools – englisch.

LabMice.Net – englisch.

Windows2000-FAQ – englisch.

Windows NT/2000 – Registry Hacks – englisch.

Outlook & Exchange Solution Center – englisch.

Sunbelt-Software – englisch.

Ende – Verlassen dieser Seite.


Home Bewerbung Sprüche: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Sonderzeichen Zahlen